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Der Streamingmarkt 2023? Durchwachsen. Der Streamingmarkt 2024? Es gibt eine Menge zu tun:

Die globalen Streamingplattformen kämpfen mit bislang eher enttäuschenden Zahlen aus Werbeeinnahmen ihrer AVOD-Angebote. Die Abonnentenzahlen schwanken im Vergleich zum Vorjahr. Irgendwie drängt sich ein Trend 2023 auf: die große Party scheint vorbei.

Das hat mit mehreren Komponenten zu tun: Nach Corona und US-Streik gab es 2023 nicht das ganz große Content-Feuerwerk. Außerdem sind Verbraucher:innen wirtschaftlich unter Druck und der Markt diversifiziert sich immer mehr, so dass Zuschauer:innen immer mehr Plattformen abonnieren müssen, um das zu schauen, was sie sehen wollen. Das wiederum überfordert die Konsument:innen.

Dabei könnte man 2024 in der Streamingbranche einiges richtig machen:

1. Der nationale Blick – BVOD ist das neue VOD!

Sie wurden schon totgesagt und nun leuchten sie am Himmel: die nationalen Streamingangebote von ARD, ZDF, RTL und ProSiebenSat.1. bis hin zu sky. Zwei Beispiele: RTL+ legte 2023 um 31% bei Abos zu. Die ARD-Mediathek erhöhte ihre monatlichen Abrufe von 103 auf 143 Millionen. Broadcast Video on Demand (BVOD) punktet mit enormer Inhalte-Vielfalt von Filmen, über Serien, Dokus, Nachricht, Sport, Show. Und während die globalen Streamingplattformen ihre Werbe-Departments noch aufbauen, haben die Broadcaster seit Jahrzehnten belastbare Werbepartnerschaften im Portfolio. Und noch eins machen sie richtig: sie verlinken ihre eigenen Inhalte mit denen anderer Plattformen.

2. Aggregation – Teile und Herrsche!

Das bringt uns zum nächsten großen Trend für 2024: Aggregation. Vorbei die Zeiten, wo jeder seinen Content nur auf seiner Plattform hatte und glaubte, damit zu gewinnen. Gerade BVOD aggregiert extrem klug. Die nächste Herausforderung ist nun: übergreifende Suchmechanismen und vor allem: übergreifende Empfehlungssysteme. Der Austausch von Daten – er wird entscheidend!

3. Das Seh-Erlebnis – der Hidden Champion.

Seh-Erlebnis? Ach ja, UHD, HDR und so. Nein! Das Seh-Erlebnis für Zuschauer:innen beginnt schon beim Aufrufen der Plattform. Das Design entscheidet darüber, wie sich Zuschauer:innen zurechtfinden. Sehe ich nur eine Filmplakat-Kachel oder gleich mehr Informationen? Kann ich mit dem Inhalt interagieren? Sind Schauspieler:innen und Inhalte bereits während des Abspielens eines Inhaltes miteinander vernetzt? Kann ich auf weitere Inhalte aus einem Inhalt zugreifen? Kann ich vielleicht sogar kaufen, was ich gerade sehe? Die Streaming-Plattformen bieten noch immer ein unzureichendes Seherlebnis. Das wird das Thema 2024. Und jay erweist sich hier als Wegbereiter – eine innovative Technologie, die ein immersives und interaktives Seh-Erlebnis bietet. Sie bietet die Möglichkeit, Streaming unterhaltsam, interessant und ganzheitlich zu gestalten, ohne die Zuschauer:innen zu überfordern.

Content bleibt King

Aber natürlich gilt: Content bleibt King. Doch was, wenn der Content ausbleibt, weil in den USA gestreikt wird? Der deutsche BVOD-Streamingmarkt sollte begreifen: das ist unsere Chance! Guten, vielfältigen Inhalt produzieren. Und ihn dann durchdacht und wirklich ansprechend präsentieren. Schaut man sich an, was 2023 in diesen Bereichen passiert ist – dann darf man auf 2024 hoffen!